Blogbeitrag - 25.10.2021

5 Dinge, die auf keiner Internetseite fehlen dürfen!

Immer häufiger hören wir von Unternehmen, die vergeblich versuchen, durch Online-Werbung Kunden zu generieren. Verständlicherweise sind viele von ihnen von den fehlenden Resultaten sehr genervt, doch wirft man einmal einen Blick auf die nahezu wichtigste Präsenz im Internet, die Website, findet man hier meist weitreichende Defizite.

Bevor man beginnt, viel Geld in Online-Werbung zu investieren, sollte man erstmal daran arbeiten, die eigene Website kundenoptimiert zu gestalten. Mittlerweile nutzt eigentlich jeder das Web, um sich über ein Unternehmen zu informieren, doch trotzdem gibt es noch viele Betriebe, die diese Chance nicht wahrnehmen und ihre Website einfach dahinaltern lassen oder nicht optimieren.

Zuerst einmal müssen Sie sich bewusst machen, dass es möglich ist, durch eine klar und effektiv gestaltete Website eine Nachfrage zu erzeugen. Doch was macht eigentlich eine effektiv gestaltete Website aus? Genau darum soll es in diesem Blogbeitrag gehen! Wir gehen hier nicht darauf ein, was aus rechtlicher Sicht auf eine Website muss, da es hierzu schon genug andere Beiträge gibt, sondern betrachten den Sachverhalt mehr aus der Marketing-Sicht.
Jetzt geht’s los! 5 Dinge, die unserer Meinung auf keiner Internetseite fehlen dürfen:

1. Das Angebot sichtbar machen

Die Aufmerksamkeit der Menschen nimmt immer weiter ab. Menschen fühlen sich zu schnellen Inhalten nahezu hingezogen und wollen nicht mehr ewig recherchieren müssen, um das Passende zu finden. Daher muss die Website schnell und ganz klar beantworten, was Sie wem anbieten.

Immer häufiger sehen wir Unternehmen, die durch eine nette Begrüßung wie „Herzlich willkommen auf unserer Internetseite“ versuchen, bei den Nutzern Eindruck zu erwecken. Grundsätzlich ist das kein schlechter Gedanke, doch diese nette Floskel hat in der obersten Zeile, der sog. „Hero-Section“, wenig zu suchen. Ein weiteres Beispiel sind Seiten, die erst die Aufmerksamkeit des Besuchers auf einen langen Text lenken, der über die Geschichte des Unternehmens informiert. 99,9% aller User, die auf Ihre Website kommen, wird das nicht interessieren. Sie wollen vielmehr wissen, was Sie genau für wen anbieten und wie man Kontakt zu Ihrem Unternehmen aufnehmen kann.

Was ist überhaupt die Hero-Section? Dieser Bereich ist das Erste, was Personen sehen, wenn sie Ihre Website besuchen.

Sie befindet sich direkt unter dem Menü und dem Logo. Diese sollte nicht nur interessant gestaltet sein, sondern vor allem 3 Dinge beinhalten:

1. Wer ist Ihr Kunde?

Wenn Sie eine Website erstellen, ist eines der wichtigsten Dinge überhaupt, ein klares Bild Ihrer Zielgruppe zu definieren. Nur wenn Sie wissen, wer Ihr Kunde ist, können Sie diesen auch gezielt ansprechen, und nur wenn Sie ihn gezielt ansprechen, wird er Sie interessant finden.

2. Was ist das Problem Ihres Kunden?

Unternehmen machen grundsätzlich nichts anderes, als Probleme zu lösen. Teilen Sie doch dem Besucher gleich mit, welches Problem Sie für ihn lösen können. Fühlt er sich angesprochen? Dann wird er wahrscheinlich weiterscrollen, sich näher informieren oder direkt zu Ihnen Kontakt aufnehmen. Das Schlimmste, was Sie auf Ihrer Website machen können, ist, den Kunden zu verwirren und ihm nicht klar zu kommunizieren, ob Sie sein Problem lösen können.

3. Wie helfen Sie ihm dabei weiter?

Weisen Sie darauf hin, wie Sie dem Kunden bei seinem Problem weiterhelfen können.

Ein Beispiel dafür finden Sie auf unserer Website:

  • „Mit der leistungsstarken und benutzerfreundlichen CRM-Plattform von HubSpot gestalten Sie im Handumdrehen herausragende Kundenerlebnisse, die begeistern.“ (Hubspot, 27.10.21)
  • „Wir gestalten Ihre professionelle Webpräsenz“ (Speiseder Loch GbR) 

2. Eine klare Handlungsaufforderung

Sie dürfen auf keinen Fall annehmen, dass der Websitebesucher sofort weiß, was zu tun ist. Das ist utopisch! Sie müssen ihm durch klare Handlungsaufforderungen kommunizieren, was er als Nächstes tun soll. Wenn Sie wollen, dass der potenzielle Kunde mit Ihnen und nicht mit der Konkurrenz Kontakt aufnimmt, dann sagen Sie es ihm doch, wenn er sich schon auf Ihrer Website befindet. Handlungsaufforderungen ermöglichen es also, auf einfache und effektive Weise die Aufmerksamkeit des Besuchers so zu lenken, dass er das bestimmte Ziel auf Ihrer Website (Kontaktaufnahme zum Beispiel) ausführt.
Die klare Handlungsaufforderung muss dabei das erste Mal in der Hero-Section auftreten.

Handlungsaufforderungen könnten zum Beispiel so aussehen:

  • Jetzt anrufen!
  • Rufen Sie noch heute an!
  • Vereinbaren Sie jetzt einen Termin!

Wiederholen Sie diese direkten Handlungsaufforderungen so oft, wie es sein muss. Überall, wo der Nutzer hinscrollt, muss ein klar erkennbarer und herausstechender Button sein, der dem Kunden genau sagt, was er tun muss, um mit Ihnen ins Geschäft zu kommen. Der Button sollte sich dabei vom Rest des Inhalts klar abheben.

3. Einfache Kontaktmöglichkeiten und schlichtes Design

Falls Sie sich das nächste Mal Gedanken über ein neues Design machen, sollten Sie sich immer bewusst machen, dass es das Ziel des Benutzers, der auf Ihre Website kommt, ist, eine bestimmte Aktion auszuführen.

Viele Unternehmen denken, dass sie durch mehr und unnötige Design-Elemente den Kunden dazu bringen, anzurufen oder Kontakt aufzunehmen. Doch häufig ist genau das Gegenteil der Fall.

Um Ihre Website möglichst einfach zu halten, sollten Sie nicht mehr als 4 Farben verwenden und maximal 3 verschiedene Schriftarten. Außerdem sollten Grafiken gut ausgewählt und auch hier lieber weniger als zu viele sein.

Vergessen Sie nicht, die Kontaktmöglichkeit so einfach wie möglich anzubieten. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Telefonnummer in das Menü zu schreiben. Außerdem wollen viele Menschen, die Ihr Unternehmen interessant finden, aber nicht direkt kaufen wollen, per Social-Media mit Ihrem Unternehmen interagieren. Bieten Sie also auch hierfür ausreichend Verlinkungen zu Ihren Kanälen an und pflegen Sie diese auch mit Inhalten oder beauftragen Sie jemanden, der das für Ihr Unternehmen übernimmt.

Interaktionsmöglichkeiten in Form eines Kontaktformulars können es dem Kunden auch vereinfachen, Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Wenn Ihre Website jedoch sehr veraltet aussieht, können Sie diesen Punkt ignorieren, denn keine Person verlässt sich dann darauf, dass die Nachricht überhaupt ankommt.

4. Eine kurze Zusammenfassung Ihrer Geschäftstätigkeit

Das Ziel bei Ihrer Website ist es, dass der Kunde so viel wie möglich von dem, was Sie ihm zeigen, liest, um ihn dann davon zu überzeugen, Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Wenn Sie ihn mit zu viel monotonem Text überfordern, wird er gar nicht erst anfangen, diesen zu lesen, sondern schneller darüber scrollen, als dass er ihn wirklich realisieren kann. Daraus kann man also ableiten, dass je größer die Informationsflut auf Ihrer Website ist, desto geringer seine Aufmerksamkeitsspanne sein wird.

Vermeiden Sie einen viel zu langen Text auf der Startseite, den sich keiner durchliest. Kürzen Sie ihn lieber so, dass der Nutzer das aufnimmt, was ihn dazu bringen könnte, dass er Kontakt mit Ihnen aufnimmt.

Kleiner Tipp: Eine Herausforderung, aber ein wichtiges Ziel im Marketing ist es, im Kopf des Besuchers einen Film ablaufen zu lassen. Er muss es sich vorstellen können, wie es ist, Ihr Produkt zu benutzen und wie er dabei sein Problem löst. Wie erreicht man diesen Effekt am besten? Mit Fotos von Menschen, die lachen und glücklich sind.

Wenn möglich sollten Sie auf Ihrer Website Bilder mit Menschen zeigen, die eine sehr gute Erfahrung mit Ihrem Produkt machen und ein Happy End erleben, weil sie sich für Ihr Produkt entschieden haben.

5. Ein SSL-Zertifikat

Websites müssen auf dem Laufenden gehalten werden. Es ist nicht mehr davon auszugehen, dass man eine Website kreiert, diese live stellt und sich dann 4 Jahre lang nicht mehr darum kümmert. Meistens fehlt bei diesen Websites, die das genauso machen, das SSL-Zertifikat. Ob ein solches vorhanden ist, erkennen Sie daran, ob neben der Domain Ihrer Website ein Schloss ist oder ob dort „nicht sicher“ steht. Außerdem haben verschlüsselte Seiten in Ihrer Domain „https://“ stehen, während meistens bei unverschlüsselten Seiten nur „http://“ steht. Das „s“ steht hierbei für „secure“.

Die Sicherheitsbedenken im Online-Bereich sind aktuell so hoch wie noch nie. SSL Zertifikate sind absolut unerlässlich, wenn es um Ihre Website geht, auch wenn es kein Online-Shop ist. Das Zertifikat ist nicht nur für eine sichere Nutzererfahrung auf Ihrer Seite sinnvoll, sondern auch Google hat erwähnt, dass Websites ohne dieses Verschlüsselungszertifikat schlechter eingestuft werden und somit meistens nicht oben in der Suchanzeige bei Google erscheinen.

Ein SSL-Zertifikat kostet ca. 50-200€ im Jahr und kann bei dem eigenen Hoster gebucht werden.

Eine effektiv gestaltete Website kann nicht nur Ihr professionelles Auftreten in die Außenwelt darstellen, sondern auch Kunden generieren. Wenn Sie diese 5 oben aufgeführten Inhalte in Ihre Website einarbeiten, ist Ihnen schon gut geholfen. Benötigen Sie Hilfe bei der Umsetzung einzelner Punkte oder denken Sie, dass es einmal wieder Zeit für eine Erneuerung Ihrer Website wäre, würden wir uns sehr freuen, von Ihnen telefonisch oder per E-Mail zu hören!

Am Ende dieses Beitrages möchte wir noch ein Zitat von Paul Cookson anführen:

„Websites arbeiten rund um die Uhr für dich. Keiner deiner Mitarbeiter tut das.“

Ihr Spemax-Team

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